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Klimaschutz aus dem All kommt voran

Eine deutsch-französische Mission zum Klimaschutz aus dem All kommt voran: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Weltraumsparte von Airbus unterzeichneten am Freitag einen Vertrag zu dem Projekt Merlin, wie Airbus im bayerischen Ottobrunn mitteilte. Ziel ist es, ab 2021 die Konzentration des Treibhausgases Methan in der Erdatmosphäre zu messen.

Ottobrunn (afp) > Deutschland und Frankreich leisteten mit dem Projekt „einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der Ursachen des Klimawandels“, erklärte Airbus. Mittels Lasertechnik wollen das DLR und Airbus in rund 500 Kilometern Höhe das Methan in der Erdatmosphäre überwachen. Damit soll erstmals eine globale Karte zur Konzentration des Treibhausgases erstellt werden. Methan gehört zu den langlebigen Treibhausgasen und entsteht unter anderem bei der Viehzucht und auf Mülldeponien.