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Liechtenstein lanciert Waterfootprint

BMU - H.-G. Oed

Anlässlich des UNO-Weltwassertages hat Liechtenstein als erstes Land den Waterfootprint lanciert. Ziel ist es, für jeden Liechtensteiner Bürger einem Menschen in Not den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Vaduz (csr-news) > Die Lancierung erfolgte im Rahmen einer Aktionsveranstaltung unter dem Motto „Leitungswasser trinken, Trinkwasser spenden“, die gemeinsam vom Verein Drink&Donate, der LIFE Klimastiftung Liechtenstein und der Klimaschutzorganisation myblueplanet im Vaduzer Kunstmuseum durchgeführt wurde.

In Liechtenstein ist die freie Verfügbarkeit von Trinkwasser und dessen ausgezeichnete Qualität eine Selbstverständlichkeit. Dies ist jedoch nicht überall der Fall: Global gesehen ist Wasser in vielen Gebieten eine knappe und äußerst kostbare Ressource. Weltweit haben ca. 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser. Laut UNICEF sterben täglich über 4.000 Menschen an den Folgen von verseuchtem Wasser. Verschmutztes Trinkwasser ist weltweit Krankheitsursache Nummer eins – rund 80 Prozent der Todesfälle in den Entwicklungsländern hängen mit verschmutztem Wasser zusammen. Deshalb ist es entscheidend, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen. Vor diesem Hintergrund haben sich die drei Veranstalter – der Verein Drink&Donate, die LIFE Klimastiftung Liechtenstein und die Klimaschutzorganisation myblueplanet – entschieden, den diesjährigen UNO-Weltwassertag bewusst unter das Motto „Leitungswasser trinken, Trinkwasser spenden“ zu stellen und damit im Rahmen einer Aktionsveranstaltung zu einem Umdenken im Umgang mit Wasser aufzurufen. „Uns geht es darum, mit dem heutigen Aktionstag alle hier in Liechtenstein – seien es Privatpersonen oder Firmen – dazu zu motivieren, beim Waterfootprint mitzumachen und mitzuhelfen“, betonte Andreas Batliner. „Je mehr Liechtensteiner bewusst Leitungswasser konsumieren und ihre Spende dafür entrichten, desto mehr Menschen erhalten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Leitungswasser trinken, weniger Mineralwasser brauchen und einen Teil des eingesparten Geldes spenden: So einfach funktioniert das Prinzip“, so Andreas Batliner, Präsident von DRINK&DONATE.

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