CSR-MAGAZIN

Ausgabe 10

Big Data, Green IT & die Unternehmenskultur

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Aus dem Inhalt:

Unser Essen: transparent und nachhaltig
Transparenz allein reicht nicht. Wenn es um Lebensmittel und ihre Wertschöpfungsketten geht, brauchen wir ein nachhaltiges Wirtschaften. Denn längst geht es nicht mehr nur um Qualität, Sicherheit und CO2-Fußabdrücke, sondern um die notwendigen Ressourcen, um eine wachsende Weltbevölkerung langfristig zu ernähren.

„Pro Planet“ für eine nachhaltigere Massentierhaltung
An jedem Tag endet das kurze Leben von zwei Millionen Masthähnchen in einem deutschen Schlachthof. Unermüdlich befördern Transportbänder die Tiere durch eine CO2-Betäubung. Kopfüber an Hacken befestigt und in endlosen Reihen werden die bewusstlosen Hühner an Maschinen vorbeigeführt, die ihre Körper innerhalb weniger Minuten in fertig verpackte Broiler und Hähnchenbrustfilets verwandeln. Seit langem versuchen Tierschutzorganisationen vergeblich, den Deutschen ihren übermäßigen Fleischhunger auszutreiben. Nun will ein Label mehr Nachhaltigkeit in die Massentierhaltung bringen: Pro Planet von der Rewe Group.

BSCI:
Reichen die Standards
Die Business Social Compliance Initiative (BSCI) ist einer der Verbände der Privatwirtschaft, die ein nachhaltigeres Wirtschaften anstreben. Doch werden Verstöße gegen die BSCI-Richtlinien kaum sanktioniert – ein Grund für Kritik vieler Watchdogs. BSCI hat reagiert und NGOs in seine Gremien aufgenommen. Reicht das aus?

BSCI für Werbemittel:
So arbeitet elasto form
Wer Werbemittel an Konzerne verkaufen will, kommt an einer Mitgliedschaft in der Business Social Compliance Initiative (BSCI) kaum vorbei. „Den Druck von Kundenseite haben wir gespürt“, sagt Qualitätsmanagerin Susanne Regler von elasto form. Das Unternehmen aus Sulzbach ist seit 2009 BSCI-Mitglied. Das Verlangen der Kunden stieß in dem Unternehmen auf offene Ohren.

Corporate History:
Die vergessene Dimension der CSR
Eine Gleichsetzung von CSR mit Nachhaltigkeit nimmt die heutigen und zukünftigen Stakeholder in den Blick. Eine Anspruchsgruppe spielte im Kontext der bisherigen Nachhaltigkeitsdebatte allerdings so gut wie keine Rolle: die früheren Generationen. Anders formuliert: die zeitliche Verantwortungsdimension der Vergangenheit.

Gesellschaftlicher Dialog mit Strategie und gesundem Menschenverstand
Konsumentenboykott, Protest vor dem Werksgelände, die öffentliche Entrüstung im Internet mündet in einen „Shitstorm“, Negativschlagzeilen in den Zeitungen sind vorprogrammiert. Ein Worst-Case-Szenario bricht auf die Unternehmensleitung herein. Dabei könnte die Integration von Stakeholder Engagement in die Unternehmensstrategie im Kontext von CSR Image- wie umweltschädigende Vorkommnisse vermeiden.

Unternehmenskooperationen:
Kritischer Dialog und Zusammenarbeit. NaBU-Präsident Olaf Tschimpke im Interview
Der Naturschutzbund Deutschland – kurz NABU – kritisiert Unternehmen nicht nur für Verstöße gegen den Umweltschutz, sondern unterstützt sie auch in naturschonenden Projekten. Für Letzteres ernten die Naturschützer einige Kritik. Über Voraussetzungen, Chancen und Risiken von Unternehmenskooperationen berichtet der Präsident der großen Naturschutzorganisation, Olaf Tschimpke.

Faire Handyproduktion als globale Herausforderung
Ob ein kleines Gerät wie ein Handy fair produziert, wie lange es genutzt und ob es wiederverwertet wird, macht bei mehr als 1,5 Milliarden verkauften Exemplaren pro Jahr einen Riesenunterschied. Das verstehen inzwischen auch Verbraucher und Anbieter.

„Green durch IT“ – Schlüsseltechnologie mit Bumerangeffekt?
Ein möglichst effizienter Umgang mit Energie ist die Voraussetzung dafür, dass die Energiewende gelingt. Eine „smarte“ Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig steigt ihr Anteil am bundesdeutschen Energieverbrauch. Was ist erforderlich, damit die Schlüsseltechnologie dennoch einen wichtigen Beitrag zu mehr Energieeffizienz liefert?

Big Data:
Vom Hype im Netz zur Unternehmenskultur
Big Data ist „in“, macht Mitarbeiter flexibler, Kunden mit bestmöglich angepassten Produkten glücklicher – so die Marketingtrommel. Doch nur wenige Unternehmen haben bisher das nötige Know-how zur Umsetzung. Warum der angekündigte Megatrend noch in den Kinderschuhen steckt und wie er jetzt schon einzelne Unternehmen beeinflusst.

Nachhaltig vernetzt:
Mittelständler entwickeln Innovationen
Die Hannover Messe 2013 zeigte einmal mehr die Dynamik des deutschen Mittelstands. Immer häufiger vernetzen sich mittelständische Unternehmen, um gemeinsam nachhaltige Produkte und Verfahren zu entwickeln.

Zeitarbeit: flexibel, billig, ausgebeutet?
An der Zeitarbeit scheiden sich die Geister. Für die einen ist es ein wichtiges Instrument, um auf betriebliche Engpässe zu reagieren, für andere ein großes Übel am Arbeitsmarkt. Zeitarbeiter machen nur rund zwei Prozent aller Arbeitnehmer aus. Doch was sagt eine Zahl über den Umgang mit flexibler Beschäftigung?

Ludwigsburg: Nachhaltigkeit braucht Partizipation
Wie wohnen wir morgen? Wo und wie werden wir künftig arbeiten? Hält unsere Stadt im Alter noch jung? In Ludwigsburg diskutieren Politik und Verwaltung diese Fragen mit Bürgern und Unternehmen. Das CSR MAGAZIN sprach mit Oberbürgermeister Werner Spec über seine nachhaltige Stadt.

Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft
Kooperation als Innovationstreiber
Unsere Gesellschaft ist durch zunehmend komplexe Herausforderungen geprägt. Auf der Suche nach pragmatischen und innovativen Lösungsansätzen sind wir in besonderem Maße auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft angewiesen. Dabei bieten Industriebranchen eine „natürliche“ Wiege für Kooperation: Branchenweite Initiativen arbeiten an Lösungen unternehmerischer Herausforderungen, die zugleich gesellschaftlich relevant sind. Dabei wird Kooperation zum wichtigen Innovationshebel.

2 x 3 Fragen an Experten
Ein Digitalisierungsexperte und ein Wertewirtschaftler antworten.


 

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