CSR-MAGAZIN

Ausgabe 5

Vertrauen das flüchtige Kapital

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Aus dem Inhalt:

„Niemand hat bereits alle Probleme gelöst“
Eine praxisnahe Bestandsaufnahme zum Status quo und Perspektiven von Unternehmensverantwortung standen im Mittelpunkt der „St.Galler CSR-Tage“ im Februar. 80 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tauschten ihre Erfahrungen auf Einladung des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen in Podiumsdiskussionen und Workshops aus.

„It Takes Two to Tango“ – Nachhaltiger Konsum und Einzelhandel
Im Einzelhandel treffen sich nachhaltiger Konsum und Unternehmensverantwortung – möglicherweise. CSR MAGAZIN sprach mit Cornelia Diethelm, Leiterin der Abteilung Issue Management & Nachhaltigkeit beim schweizerischen Einzelhandelsunternehmen Migros, und Imke Schmidt vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen über eine interessante Schnittstelle, bei der man sich auch auf die Füße treten kann.

„Wir konsumieren häufig bewusstlos“
Wenn es um Verantwortung geht, sind die Zuständigkeiten schnell geklärt, Staat und Unternehmen sollen es richten. Oft wird ein ebenso wichtiger wie mächtiger Marktteilnehmer übersehen: der Konsument. Dabei ließe sich CSR auch als Consumer Social Responsibility lesen. Mit Prof. Dr. Ludger Heidbrink, dem Direktor des Center for Responsibility Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, sprach Thomas Feldhaus über die Verantwortung des Konsumenten.

Unternehmen in Lateinamerika
Moderne Philanthropen?
Lateinamerikas schwache Staaten sind häufig auf das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen angewiesen. Die entwickeln Infrastruktur, sorgen für soziale Sicherheit und lernen zugleich, worin eine systematische CSR eigentlich besteht.

Reiche Renditen jenseits der Zinsen
Nachhaltigkeitsbanken setzen auf Projekte, die unsere Gesellschaft langfristig lebenswerter machen sollen. Und auf Kunden, die mitgestalten wollen und dafür auf Teilerträge verzichten. Das Konzept scheint aufzugehen.

Das Handwerk
Der stille CSR-Riese von nebenan
Das Handwerk als Wirtschaftsbereich verfügt über ein großes Potenzial, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Bislang wird CSR aber erst selten strategisch eingesetzt – das wollen mehrere Handwerkskammern nun ändern.

Vom Think-Tank zum Do-Tank
Wohin steuern die Denkfabriken?
Glaubt man dem amerikanischen Think-Tank-Forscher James McGann, dann existieren auf der Welt über 6.500 Think-Tanks, davon 30 % in Nordamerika und 27 % in Europa. Selbst wenn man diese Zahlen für übertrieben hält, geben sie die Proportionen der weltweiten Think-Tank-Szene zutreffend wieder: Die USA führen, Europa ist dicht dahinter, Asien holt auf.

Der Markt wird’s schon richten?
CSR-Verantwortliche können eine entscheidende Rolle bei der Öffnung neuer Märkte spielen. Sie suchen und bewerten potenzielle Partner, gestalten den Dialog mit internen und externen Stakeholdern und stellen die Glaubwürdigkeit einer Präsenz in Märkten sicher, die erst seit Kurzem als solche erkannt werden.

CSR-Trends von der PSI-Messe
Unpassende Werbeartikel können das Unternehmensimage ruinieren

Wie kooperieren Unternehmen und Umweltverbände erfolgreich?
Der weltweit anhaltende Verlust der biologischen Vielfalt gehört zu den großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Nur mit einer starken Vernetzung aller gesellschaftlichen Akteure lassen sich Erfolg versprechende Lösungen finden. Unternehmen und Umweltverbände rücken zunehmend von konfrontativen Strategien ab und setzen stattdessen auf Zusammenarbeit. Doch welches Erfolgsgeheimnis liegt einer guten Kooperation zugrunde?

CSR-Kommunikation
Vor zwei Jahren gründete die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) den Arbeitskreis Corporate Social Responsibility. Kommunikationsmanager sollen sich hier mit den Herausforderungen und Chancen des Themenfelds vertraut machen und an dessen Weiterentwicklung mitwirken können. Mit einem der beiden Arbeitskreisleiter, Riccardo Wagner von der Kölner Agentur BetterRelations, sprach Achim Halfmann für das CSR MAGAZIN.

Innovative Arbeitszeitmodelle
Ein Gewinn für alle
Nicht erst seit der Einführung der Familienpflegezeit im Januar steht das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ auf der Tagesordnung. Allerdings haben die gesetzlichen Vorgaben bisher wenig erreicht, um Männern und Frauen eine Work-Life-Balance zu ermöglichen. Innovation, Flexibilität und Nachhaltigkeit in der Gestaltung von Arbeitszeiten liegt in den Händen der Unternehmen.

Familienfreundlichkeit und Führen in Teilzeit
Welche Impulse für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommen aus der Politik? Darüber sprach das CSR MAGAZIN mit Joachim Sauer, Personalchef bei Airbus und Präsident des Bundesverbands der Personalmanager (BPM).

ISO 20121
Ein neuer Standard für nachhaltige Events
Mit der ISO 20121 wird voraussichtlich Mitte Juni 2012 pünktlich zu den Olympischen Spielen in London die erste globale Norm für nachhaltiges Eventmanagement kommen. Alle Beteiligten – von Unternehmen bis hin zu Agenturen und anderen Dienstleistern werden so die Möglichkeit erhalten, Veranstaltungen systematisch in ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement einzubeziehen.

Nachhaltige Label im Wettbewerb
Label gelten als ein Instrument, das Konsumenten in ihrem Wunsch nach Sicherheit und Verantwortung entgegenkommt. Sie sind anerkannte Vehikel für die politische Einflussnahme mit dem Einkaufswagen. Aber: Was tun angesichts des Angebots verschiedener Zeichen, die scheinbar alle das Gleiche wollen? Warum können sich diese Initiativen nicht einigen? Das Beispiel der Blumenlabel lässt tief blicken. Denn die Konflikte sind nicht hausgemacht, sondern systembedingt.

Nachhaltigkeit braucht neue Aufsichtsräte
Eine an langfristigen Zielen orientierte, nachhaltige Unternehmensführung erfordert ein neues Verständnis von Aufsichtsräten: Sie kontrollieren und beraten. Ihre Mitglieder werden nicht für feste Zeiträume, sondern für die Erfüllung bestimmter Aufgaben gewählt.

Vertrauen – das flüchtige Kapital
Wenn es um den langfristigen Fortbestand von Unternehmen geht, halten Führungskräfte keine anderen Werte für so wichtig wie „Verantwortung“ und „Vertrauen“. Das fand die „Wertekommission – Initiative Werte Bewusste Führung“ in ihrer Führungskräftebefragung 2012 heraus. Verantwortung können Manager oder Unternehmen übernehmen. Vertrauen wird zuerkannt und ist schnell verspielt. Wie aber lässt es sich gewinnen?

CSR und Lobbying
Freunde oder Feinde?
Vom ehemaligen amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt ist der Ratschlag überliefert: „Counteract lobbying you don‘t like with lobbying you prefer instead“. Derartiger politischer Pragmatismus ist in Europa nicht überall verbreitet. Insbesondere Deutschen fällt es schwer, offensive Aktivitäten zur gezielten Interessensvertretung und politischen Einflussnahme mit demokratischen Idealen zu vereinen.

Vertrauen und Kontrolle sind keine Gegensätze
Sollen Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr vertrauen oder sie besser kontrollieren? Die Praxis zeigt: Vertrauen und Kontrolle müssen keine Gegensätze darstellen. Erforderlich sind vor allem eine offene Gesprächskultur und der Informationsaustausch.

Vertrauen durch Verantwortung?
Herausforderungen an die zukünftige Entwicklung von CSR
Über Corporate Social Responsibility oder kurz CSR wird seit rund zehn Jahren auch im deutschsprachigen Raum intensiv debattiert. Kann ein Konzept wie CSR, das die Grundlagen der Unternehmensführung in eine neue Balance mit veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu bringen versucht, tatsächlich für neues Vertrauen in wirtschaftliches Handeln bei Politik und anderen gesellschaftlichen Anspruchsgruppen sorgen?

„Nicht auf CSR verzichten“
Fünf Fragen an Gerhart Holzwart