CSR-MAGAZIN

Ausgabe 18

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Aus dem Inhalt:

Gastkommentar
„Corporate Social Responsibility“ – ein Reizwort für Journalisten
Die deutschen Unternehmen stecken jährlich Milliarden in ihre CSR-Aktivitäten und wollen, neben ihrer Aufgabe, Produkte und Gewinne zu produzieren, ökologische und soziale Verantwortung übernehmen. Sie hoffen, damit in der Öffentlichkeit ein besseres Image zu erreichen.

Langer Weg der kleinen Schritte
Multistakeholder Initiativen – Chancen und Herausforderungen
Multistakeholder Initiativen sind zu einem beliebten Instrument geworden, um nachhaltige Veränderungen in Branchen zu bringen – grenzüberschreitend. Wie kompliziert schon die Gründung sein kann, hat jüngst der Bundesentwicklungsminister mit seinem „Textilbündnis“ erfahren. Dabei sind viele Erfolgsfaktoren für solche Initiativen bekannt.

Personalauswahl
Mehr Wert auf Werte legen
Ist der Neue auch integer? Ethische Kriterien sollen in der Personalauswahl eine größere Rolle spielen, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Doch eine werteorientierte Personalauswahl funktioniert nur, wenn das Gesamtkonzept stimmt.

Wissenschaft und Praxis
Was kostet CSR?
Corporate Social Responsibility gehört heute zum Kanon vieler Unternehmen, ob Großkonzern oder Mittelstand. Doch was kostet Nachhaltigkeit? Die Aufwendungen für alle Maßnahmen, die zu CSR zählen, werden in den Bilanzen nicht getrennt ausgewiesen. Wissenschaftler diskutieren Modellrechnungen, um das finanzielle Engagement dennoch zu bestimmen.

Religion und Wirtschaft
Lebenshilfe im Berufsalltag und ethische Orientierung
Ob Protestanten, Katholiken, Juden oder Moslems: Religionsgemeinschaften bieten ihren Anhängern ethische Orientierung für wirtschaftliche Entscheidungen und Lebenshilfe im Berufsalltag.

Religionsgemeinschaften als „Frühwarnsysteme für Marktversagen“
Interview mit Professor Claus Dierksmeier, Direktor des Weltethos Instituts an der Universität Tübingen.

Constructive News
Ulrik Haagerup will den Nachrichtenjournalismus revolutionieren
Ulrik Haagerups Arbeitsplatz ziert kein Teppich. Es stehen keine Zimmerpflanzen an seinen Fenstern und es gibt auch keine Vorzimmerdame: Haagerup, Chef der Nachrichtenabteilung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Dänemark, hat kein Büro. Sein Schreibtisch steht auf einer offenen Etage zwischen den anderen Fernseh-, Hörfunk- und Online-Journalisten. Vielleicht braucht es eine solch offene Atmosphäre, um auf die Idee zu kommen, den Nachrichtenjournalismus zu revolutionieren – oder es zumindest versuchen zu wollen.

Das wachsende Dilemma
Journalismus zwischen PR und Werbung
Die Medienlandschaft ist im Umbruch. Das ist keine Nachricht, sondern ein Prozess. Getrieben werden viele Veränderungen dabei von technischen Entwicklungen, fortschreitender Digitalisierung und begleitenden Innovationen. Die Frage nach dem Absender einer Botschaft wird immer schwieriger zu beantworten. Grauzonen sind heute die Norm. Oder?

Einheit von Wort und Tat
Verändert CSR die Unternehmenskommunikation?
Im guten Licht erscheinen, das Ansehen verbessern und dadurch neue Kunden gewinnen: das wollen Unternehmen, das will Public Relations und das will auch CSR. Doch CSR muss andere Fragen beantworten, der schöne Schein reicht nicht. Sicher verändert CSR unternehmerisches Handeln, aber verändert es die Kommunikation darüber?

Medien in der Grauzone:
Experten im Interview
Nicht immer trennen Medien ihre redaktionellen von bezahlten Texten. Die Diskussion darüber ist – nicht nur Journalismus-intern – neu entflammt. CSR NEWS bat Journalisten, PR-Experten und Wissenschaftler um ihr Statement.

Produktverantwortung oder Feigenblatt?
Präventionsprogramme der Alkoholwirtschaft
In Deutschland herrschen im Vergleich zu anderen Ländern besonders industriefreundliche Rahmenbedingungen für den Alkoholkonsum. So sieht es die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen und befürwortet Steuererhöhungen und ein Verkaufsverbot an Jugendliche. Die Spirituosenindustrie setzt dagegen auf Präventionsmaßnahmen und den mündigen Konsumenten. Wer hat Recht? Ähnliche Fragestellungen spielen auch für andere Produkte mit Gefährdungspotential eine Rolle.

Verantwortungsregion Salzburg
Vom Ufer der Salzach bis nach Südamerika
„Das CSR-Netzwerk im Land Salzburg wird langsam etwas dichtmaschiger“, sagt Kurt Oberholzer, Leiter der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS). Die Gründung des „Zentrum für humane Marktwirtschaft“ im Jahr 2012 bildet dabei einen Meilenstein. CSR MAGAZIN stellt die Region und lokale Akteure vor.

Mice Portal
CSR beginnt mit Kommunikation nach innen
Seit dem vergangenen Jahr richtet die Meeting-Plattform MICE Portal ihre Geschäftstätigkeit konsequent unter CSR-Gesichtspunkten aus. „Wir meinen es wirklich ernst“, sagt die CSR-Beauftragte des mittelständischen Unternehmens, Sophie Gräfin von Brühl. CSR-Themen werden zuerst intern und dann extern kommuniziert.

Managerfragen.org – Bürgerdialog
Wenn Manager auf Zivilgesellschaft treffen
Transformationsprozesse in einer Gesellschaft verursachen Sorgen, Unsicherheiten, Fragen. Dabei will Zivilgesellschaft nicht nur zuschauen. Dialog heißt dabei das Zauberwort, und der wird selten auf Augenhöhe geführt. Eine Bürgerdebatte im Rahmen der Baden-Badener Unternehmergespräche (BBUG) sollte das fördern.


 

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