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Nestlé zeichnet Lieferanten für Nachhaltigkeit aus

© Nestle

Bereits zum dritten Mal zeichnet Nestlé Lieferanten für besondere Leistungen aus.

Frankfurt (csr-partner) > Beim Lieferantentag in Frankfurt am 21. April stand vor allem Nachhaltigkeit im Vordergrund. Der Award steht unter dem Motto „Qualität gemeinsam gestalten“. Rund 100 Teilnehmer – Vertreter von Lieferanten, von Agrarrohstoffen bis Verpackungsmaterial sowie Vertreter von Nestlé Management und Einkaufsorganisation – nahmen am dritten Lieferantentag teil. Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze gingen an drei Lieferanten für ihre aktive Unterstützung der Programme von Nestlé für verantwortungsvollen Einkauf:

Der Gold Award 2017 geht an die Steinicke GmbH aus Lüchow-Dannenberg, die für Nestlé ein wichtiger Lieferant für Gemüse und Kräuter ist. Steinicke zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von Vertragslandwirten aus und engagiert sich bereits seit langem für vorbildliche Anbaubedingungen – hinsichtlich Boden- und Wassermanagement und kontrolliertem Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln gehört das Unternehmen zu den Vorreitern in der Branche. Steinicke arbeitet eng mit Nestlé und dem Global Nature Funds zusammen bei der Entwicklung des Programms für nachhaltigen Einkauf von Gemüse und Kräutern – und bietet seinen Kunden ein hohes Maß an Transparenz und Bereitschaft, nachhaltige Anbaumethoden gemeinsam voranzubringen.

Strikte Einhaltung des Lieferantenkodex

Mit dem Silber Award wurden die Frankonia Schokoladenwerke ausgezeichnet. Der Schokoladelieferant unterstützt die Zusammenarbeit durch eine hohe Serviceorientierung und eigene innovative Konzepte. Frankonia hatte auch als einer der ersten Lieferanten die Responsible Sourcing Audits aktiv unterstützt, mit denen Nestlé die Einhaltung von Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards in der vorgelagerten Lieferkette sicherstellen möchte. Frankonia bezieht den Kakao für Nestlé aus dem Nestlé Cocoa Plan, dem Nachhaltigkeitsprogramm von Nestlé für die Kakaolieferkette, und ist von UTZ zertifiziert. Dadurch kann Frankonia die hohen Anforderungen von Nestlé an die Nachhaltigkeit des Kakaos erfüllen. Das Unternehmen betreibt aber auch eigene Projekte im Anbau und ist – wie Nestlé – Mitglied im Forum Nachhaltiger Kakao, einer Multistakeholder Initiative, die sich für bessere Lebensbedingungen der Kakaobauern engagiert.

Die Auszeichnung in Bronze ging an Lyreco Deutschland GmbH. Der Lieferant von vor allem Büromaterial und Werbematerialien macht seinen Kunden nachhaltigen Einkauf leichter: Ein Filter im Bestellportal ermöglicht die Auswahl von Materialien nach klar definierten Nachhaltigkeitskriterien. Das Unternehmen ist langjähriges Mitglied im UN Global Compact und engagiert sich in eigenen Programmen für den Zugang zu Bildung.

Ein „Leuchtturm-Award“ ging an den Palmölhersteller Sime Darby/Uni Mills: Das Unternehmen engagiert sich vorbildlich für eine transparente Lieferkette und nachhaltige Anbaumethoden für Palmöl. Die Pflanzungen, von denen Sime Darby Palmöl für Nestlé liefert, wurden nach den strengen Anforderungen des Nestlé Programms für verantwortungsvollen Einkauf überprüft; die Nichtregierungsorganisation The Forrest Trust (TFT) hat den Anbau überprüft und bestätigt, dass für das an Nestlé gelieferte Palmöl keine Wälder zerstört wurden. Die Pflanzungen von Sime Darby/Unimills sind auch vom Round Table on Sustainable Palmoil (RSPO) zertifiziert. Damit nimmt das Unternehmen in der Branche eine Vorreiterrolle ein: Die Bereitschaft, transparente und segregierte Lieferketten für Kunden zu entwickeln, unterscheidet Sime Darby/Uni Mills von vielen Wettbewerbern. Ebenso wie Nestlé hat sich Sime Darby/Unimills dazu verpflichtet, die Zerstörung von Wäldern zu unterbinden – eine der zentralen Herausforderungen im Anbau von Palmöl. Dieses Engagement würdigt Nestlé mit dem Leuchtturm-Award.

Über die reine Compliance hinausgehen

Für die langfristige und enge Zusammenarbeit erhielt DS Smith einen Sonderpreis: Der Verpackungshersteller, der bereits 2013 mit dem Lieferantenpreis ausgezeichnet wurde, gehört bereits seit über 25 Jahren zu den „bevorzugten Lieferanten“ von Nestlé und zeichnet sich durch eine hohe Servicebereitschaft und Flexibilität aus. Diese Leistung, die über eine übliche Lieferbeziehung hinausgeht, wird durch den „Relationship Excellence Award“ honoriert. Die Preise wurden von der Vorstandsvorsitzenden von Nestlé Deutschland, Beatrice Guillaume-Grabisch, überreicht: „‚Qualität gemeinsam gestalten‘ bedeutet auch, voneinander zu lernen und Probleme in Lieferketten gemeinsam anzugehen. Dadurch gewinnt auch der Verbraucher – und wir als Nestlé können die Verbraucher nur durch Qualität langfristig überzeugen. Die Bereitschaft, hierzu aktiv beizutragen, zeichnet alle diesjährigen Preisträger aus.“

Die Supplier Awards werden von Nestlé Deutschland alle zwei Jahre im Rahmen eines Lieferantentags verliehen. Verbraucher erwarten von Unternehmen, dass sie ihre Lieferketten im Detail kennen und ihren Einfluss geltend machen, um ökologische und soziale Missstände zu bekämpfen. Nestlé erwartet von allen Zulieferern die strikte Einhaltung des Lieferantenkodex, der verbindlich Mindeststandards definiert. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten möchte Nestlé über reine Compliance hinausgehen und gemeinsam mit den Partnern Prozesse so gestalten, dass ein gemeinsamer Mehrwert entsteht, von dem alle Beteiligten in der Lieferkette profitieren. Durch die Awards möchte Nestlé besondere Leistungen würdigen und Beiträge der Lieferanten für Qualität und Nachhaltigkeit der Rohstoffe und Materialien fördern.

 

Kommentar

  • Relativ “neutraler” Bericht zu den einzelnen Kritikthemen. Warum Nestlé so unbeliebt ist! Und es bleibt die Frage, warum es immer wieder neue Skandale gibt. Aktuell: Die Organisation „Changing Markets Foundation“ untersuchte diesen Monat die Babynahrung von Nestlé. Mit keinem wirklich guten Ergebnis. Oder aktuell wieder Tiertötungen um Botox zu testen.

    https://orange.handelsblatt.com/artikel/40262

    • Zumindest aus Nestlé Sicht ist der Artikel im jungen Format von Handelsblatt nicht “neutral”, zumal er ein paar bugs enthält – leider bei einigen Aussagen, zu denen die junge Journalistin wohl vergessen hat zu fragen, ob das, was sie irgendwo im Netz gefunden hat, auch stimmt. Immerhin hat sie zu einigen Punkten Statements eingeholt und diese auch auszugsweise wiedergegeben, auch das ist ja nicht mehr selbstverständlich. Aber es ist z.B. nicht richtig, dass im “Melamin Skandal” in China vor 10 Jahren Säuglinge an der Milch einer Nestlé Tochter erkrankt seien. Vielmehr war Säuglingsmilchnahrung von Nestlé damals eben nicht von der Panscherei von Milch mit der Industriechemikalie Melamin betroffen. Aber das Internet ist ja geduldig. Für interessierte Leser lohnt sich gelegentlich ein Blick auf http://www.nestle.de/unternehmen/frag-nestle – dort finden sich viele Infos zu echten oder angeblichen Skandalen.

    • Nur weil der Absender dieser Meldung Néstle ist? (Es ist eine Partnermeldung.) Das wäre doch arg Schwarz-Weiß. Hier geht es konkret um die Zulieferer, und da haben Konzerne einen nicht zu unterschätzenden Einfluss, wenn sie ökologische und soziale Kriterien zugrunde legen. Und in Bezug auf große Konzerne wie Néstle empfiehlt es sich auch, genau hinzuschauen. Pauschalkritik und die schnelle Einsortierung in Schubladen macht unsere Wirtschaft nicht besser.

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