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Divestment bei Britischem Vermögensverwalter

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Die BMO Global Asset Management schließt zukünftig Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven aus ihrer Responsible Funds-Familie aus.

London (csr-news) > Die neue Anlagepolitik gilt ab sofort für die globalen und Schwellenländerstrategien der Responsible Funds-Familie, teilte der Fondsverwalter mit, und ab 1. Januar 2020 für alle Fonds. Mit dem neuen, verschärften Ansatz will das Unternehmen seine Anlege mit auf den Weg nehmen, die weltweite Energiewende zu unterstützen. „Wir wissen, dass sich die weltweiten Temperaturen um mehr als die in den Pariser Verträgen angestrebten 2°C erhöhen werden, wenn alle bis heute bekannten Reserven gefördert und verbrannt würden. Wir sind daher zu der Einschätzung gelangt, dass Anlagen in Unternehmen mit fossilen Brennstoffreserven immer weniger mit den ethischen und nachhaltigen Zielen der von uns verwalteten verantwortlichen Strategien vereinbar sind“, so Vicki Bakhshi, Director im Governance and Sustainable Investment-Team bei BMO. Der Ausschluss von Unternehmen sei dabei nur ein Aspekt. Wie bei anderen Themen würden die Fonds auch versuchen beim Klimawandel positiv Einfluss zu nehmen, d.h. Kapital in Unternehmen zu lenken, die nachhaltig agieren oder Lösungen für globale Herausforderungen wie den Klimawandel bereitstellen. Die neue Anlagepolitik wurde entwickelt durch das Governance and Sustainable Investment-Team von BMO Global Asset Management in enger Zusammenarbeit mit dem Responsible Investment Advisory Council, einem externen Beratergremium, dem unter anderem das geistliche Oberhaupt der Kirche von England, der Most Revd Justin Welby, angehört und das von dem früher für den Environment Agency Pension Fund tätigen Howard Pearce geleitet wird.

 

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