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Honduras startet Aufforstung von einer Million Hektar Land

Claudia Paulussen - Fotolia

Honduras hat mit deutscher Unterstützung ein Programm zur Aufforstung von einer Million Hektar Land gestartet.

Berlin (afp) > Bei der Eröffnungszeremonie auf der honduranischen Karibik-Insel Roatán lobte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth nach Angaben des Bundesumweltministeriums, es sei „beachtlich, dass ein kleines Land wie Honduras eine Fläche von einer Million Hektar wiederaufbauen möchte“. Flasbarth bezeichnete die geplante Aufforstung als wichtigen Beitrag zur Umsetzung des globalen Klimaschutz-Abkommens von Paris. „Ohne weltweiten Wald-Aufbau können wir die Klimaziele von Paris nicht erreichen“, sagte er.

Das sogenannte Eine-Million-Hektar-Programm in Honduras ist Teil des Aktionsbündnisses Bonn Challenge, das die Bundesregierung 2011 mit gegründet hatte. Es hat zum Ziel, bis 2020 insgesamt 150 Millionen Hektar Wald wieder aufzubauen. Mit den Zusagen von Pakistan, Bangladesh, der Mongolei und Sri Lanka war dieses Ziel nach Angaben des Bundesumweltministeriums im Mai 2017 global bereits knapp übererfüllt. Bis 2030 sollen demnach weltweit insgesamt 350 Millionen Hektar Wald wiederhergestellt werden.

Die Aufforstung in Honduras und anderen zentralamerikanischen Ländern fördert das Bundesumweltministerium über seine Internationale Klimaschutzinitiative (IKI). Seit 2011 seien „die Länder des Südens bei der Umsetzung der ‚Bonn Challenge‘ mit insgesamt rund 100 Millionen Euro unterstützt“ worden, erklärte das Ministerium.

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