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Quo vadis? – Paketzusteller und E-Mobilität

Streetscooter WorkXL (Deutsche Post DHL)

[exklusiv] Innenstädte sollen durch E-Mobilität und alternative Konzepte entlastet werden. Eine Übersicht.

Bonn (csr-news) – In dieser Woche hat die Deutsche Post DHL einen E-Transporter vorgestellt, den sie gemeinsam mit Ford baut. Wie weit sind andere Paketzusteller mit der Umstellung auf alternative Antriebe? Angesichts der Feinstaubbelastung in den Innenstädten drängt die Zeit, und nach dem Willen der EU-Kommission sollen Innenstädte spätestens 2030 völlig emissionsfrei beliefert werden.

Mit dem Produktionsstart des „StreetScooter Work LX“ wird die Post selbst zum Fahrzeugbauer: Fahrgestell und Wagenkabine kommen von Ford aus Köln. Motor, Batterie und Aufbau produziert die Aachener Post-Tochter Streetscooter. Der Laderaum des neuen Transporters bietet mit 20 Kubikmetern Platz für 200 Pakete – fünfmal mehr als das Vorgängermodell „Work“. Das modulare Batteriesystem des „StreetScooter Work LX“ ermöglicht nach einer Ladezeit von drei Stunden Reichweiten zwischen 80 und 200 Kilometern. Bis 2018 sollen 2500 Fahrzeuge dieses Typs gebaut werden. Bereits heute sind bei der Post über 3.000 E-Fahrzeuge und rund 10.500 Pedelecs im Einsatz. Der Konzern bezeichnet sich damit als „Betreiber der größten E-Flotte in Deutschland“.

Wie weit sind andere Paketzusteller mit der Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeugantriebe? Welche Wege gehen sie dabei? CSR NEWS hat dazu nachgefragt. Dabei zeigt sich: Die Anteile an E-Fahrzeugen an den Fahrzeugflotten der Paketzusteller sind noch gering – nicht zuletzt aufgrund eines fehlenden Angebotes der Automobilhersteller. In Kooperationen mit den Herstellern wollen Logistikkonzerne dies ändern. Dabei setzen sie zudem auf neuartige Logistikkonzepte sowie auf Alternativen zu einer Auslieferung per LKW. Die Ergebnisse im Einzelnen: …

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Titelfoto: Streetscooter WorkXL (Deutsche Post DHL)

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