Partnermeldungen

Dibella steigert Nachhaltigkeit in ihrer Wertschöpfungskette

Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien (Textilbündnis) unterstützt die Dibella GmbH einen Stammlieferanten in Pakistan bei der Umsetzung anspruchsvoller Nachhaltigkeitsstandards.

Bocholt (csr-partner) > Das 24-monatige Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter dem developpp.de Programm gefördert. In dem zweijährigen Qualifizierungsprogramm unterstützt die Dibella GmbH einen Stammlieferanten der Dibella Firmengruppe bei der nachhaltigen Optimierung der Produktionsprozesse. Projektziel ist die Reduzierung der produktionsbedingten Umweltbelastung und die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Der pakistanische Betrieb ist auf Badtextilien spezialisiert und beschäftigt über 8.000 MitarbeiterInnen. Bis auf die Baumwollproduktion vereinigt der Betrieb alle Prozessschritte bis zum fertigen Produkt unter einem Dach. Die Qualifizierungsmaßnahmen beinhalten Workshops und Trainings für die Unternehmensleitung sowie Schulungen für MitarbeiterInnen. Ökologische Optimierung des Chemikalieneinsatzes gemäß ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) und Stärkung des Arbeitsschutzes sind Kernanliegen.

Die Bestätigung über den Erfolg der Qualifizierung wird durch eine Auditierung des Betriebs gemäß Nachhaltigkeitsstandard Sustainable Textile Production (SteP) by Oeko-Tex® erbracht werden. Für Dibella stellt dieses Projekt eine zentrale Maßnahme im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Textilbündnis dar. Mit der systematischen Qualifizierung des Lieferanten werden die Anforderungen des Textilbündnisses an eine nachhaltige Produktion erfüllt. Das Projekt soll ein ‚best-practice‘ Beispiel schaffen, das andere Textilunternehmen in Pakistan zur nachhaltigen Optimierung ihrer Produktion motiviert. Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt werden mit Mitgliedern des Textilbündnisses geteilt.

„Eine nachhaltig ausgerichtete Beschaffung betrachten wir als Basis unserer Unternehmenskultur, sie bildet die Grundlage für die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte und Services“, erläutert Ralf Hellmann, Geschäftsführer von Dibella. „Die Produktion verantwortungsbewusster Textilien sehen wir als Gemeinschaftsaufgabe, daher unterstützen wir unsere Produzenten und begleiten Sie auf dem Weg zu nachhaltigen Produktionsbedingungen.“ Die Ausrichtung von Dibellas Beschaffungsprozessen an den Anforderungen des Textilbündnisses stellt die zweite Säule des Projektes dar. Die Verbesserung von Transparenz und Kommunikation in der Lieferkette sowie die konsequente Integration von Sozial- und Umweltkriterien in die Beschaffungsprozesse stehen im Vordergrund.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen des developpp.de Programms gefördert. Bei der Projektimplementierung wird Dibella vom Beratungsunternehmen Consulting Service International Ltd. und der hessnatur Stiftung unterstützt. Die entwicklungspolitische Breitenwirksamkeit des Projektes wird durch eine Kooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Pakistan erhöht. Die 1995 gegründete und in Bocholt ansässige Dibella GmbH liefert europaweit, langlebige und industriell bearbeitbare Objekttextilien für den Einsatz in der Hotellerie, der Gastronomie und dem Gesundheitswesen. Für die seit Jahren aktiv gelebte Nachhaltigkeit ist Dibella bereits mehrfach ausgezeichnet worden und gilt als Vorreiter im Bereich der Objekttextilien.

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