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B.A.U.M.-Mitglieder unterstützen die Energiewende

Glenn Jenkinson - Fotolia

Umfrage belegt die besondere Bedeutung des nachhaltigen Mittelstands für die Energiewende

Hamburg (csr-news) > Das B.A.U.M-Barometer – eine Umfrage unter den Mitgliedern von B.A.U.M. e.V., dem größten Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in Europa – hat im Juni 2017 die Bedeutung nachhaltig wirtschaftender Unternehmen für die Energiewende untersucht. Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass speziell der Mittelstand eine Schüsselrolle als Treiber für die Energiewende spielt.

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. – kurz B.A.U.M. – hat im Juni 2017 eine Online-Umfrage unter seinen Mitgliedern durchgeführt. Das B.A.U.M.-Barometer untersuchte dabei u.a. die Bedeutung der Energiekosten und Energie-Einsparziele für Unternehmen und erhob Meinungen zu Öko-Strom und Erneuerbaren Energien sowie Standpunkte zur Energiewende bei mehr als 550 Unternehmensentscheidern. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass sich gerade die mittelständischen B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht für eine schnelle und konsequentere Umsetzung der Energiewende in Deutschland aussprechen. 79% der Befragten halten die Energiewende für besonders wichtig, damit ihre Unternehmen auch zukünftig nachhaltiges Wachstum erwirtschaften können.

Der Kostenfaktor Energie spielt hierbei eine wesentliche Rolle. So geben 58,39% der Befragten an, dass die Energiekosten eine mittlere bis hohe wirtschaftliche Bedeutung für ihr Unternehmen haben und 68,75% gehen davon aus, dass die Strombezugskosten weiterhin steigen werden. 73,12% der befragten B.A.U.M.-Mitglieder haben daher konkrete Energie-Einsparziele und Ziele zur CO2-Reduktion für ihr Unternehmen definiert. Den Bezug von Öko-Strom sieht ein Großteil der Teilnehmer als Win-win-Situation für Umwelt und Geschäft. So sind 82,11% der befragten Unternehmen der Meinung, dass sich die Versorgung mit grünem Strom auch positiv auf die eigene Außendarstellung auswirkt. Deutliche 82,98% beziehen bereits Öko-Strom aus regenerativen Energiequellen in ihrem Unternehmen. Auch das viel diskutierte Thema Elektromobilität genießt einen hohen Stellenwert: so erwägen 61,05% der Umfrageteilnehmer in den nächsten 24 Monaten Investitionen in diesen Bereich.

Regenerative Energien sind mit der Energiewende untrennbar verbunden, auch hier zeigen die Umfragewerte eine deutliche Tendenz: 72,63% der Befragten sind der Meinung, dass bei den erneuerbaren Versorgungskonzepten auf die dezentralen Ansätze (z.B. Solaranlagen auf Gebäudedächern, Blockheizkraftwerke und Kleinwindanlagen) fokussiert werden sollte. Photovoltaik – also die Stromgewinnung aus der Sonne – ist aus Sicht der befragten Entscheider zentraler Punkt und auch wirtschaftlich lukrativ für Unternehmen. Mit 74% halten fast drei Viertel die Solarstromerzeugung in Deutschland für ökologisch sinnvoll und 60 % halten sie hierzulande auch für wirtschaftlich rentabel.

Geht es um die Nutzung des erzeugten Sonnenstroms, so setzen 52,13% der befragten B.A.U.M.-Mitglieder auf eine Mischung aus Eigenverbrauch zusammen mit der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz und 40,42% auf den hundertprozentigen Eigenverbrauch in ihrem Unternehmen. Die Speicherung des Solarstroms in einem eigenen Batteriesystem halten 62,11% der Befragten für interessant.

Das Fazit: Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen – besonders der nachhaltige Mittelstand – sind der Motor der Energiewende. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es noch bessere rechtliche Rahmenbedingungen, Forschung & Entwicklung sowie Innovationen – Made in Germany.