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Die isolierte Großmacht am Verhandlungstisch

© BMUB/Dominik Ketz

[exklusiv] Mit Spannung wird erwartet, ob die US-Regierung den vielen Klimaschutz-Befürwortern bei den Verhandlungen Knüppel zwischen die Beine wirft.

Von Jerome Cartillier und Yvonne Brandenberg

Washington (afp) > Mit einem Paukenschlag verkündete US-Präsident Donald Trump vor fünf Monaten, dass sein Land aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigt. Da der Ausstieg aber frühestens in drei Jahren in Kraft treten kann, sitzen die USA bei der UN-Klimakonferenz in Bonn ab Montag mit am Tisch – und dürften dort weitgehend isoliert sein. Mit Spannung wird erwartet, ob die US-Regierung den vielen Klimaschutz-Befürwortern bei den Verhandlungen Knüppel zwischen die Beine wirft. Für weiteres Rätselraten über die US-Haltung sorgt ein kurz vor Konferenzbeginn ein vom Weißen Haus abgesegneter Expertenbericht, welcher der Position Trumps widerspricht: In dem Gutachten bestätigen US-Experten die in der Wissenschaft vorherrschende Meinung, wonach die Erderwärmung eine wahrscheinlich von Menschen verursachte „Realität“ ist.

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