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Fake News? – Nicht mit mir! Teachtoday fördert reflektierten Umgang mit digitalen Medien

Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule gewinnen mit ihrem Projekt „Kettenbriefe irritieren Kinder“ den ersten Preis im Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ der Telekom-Initiative Teachtoday. Rechts im Bild Tim Schreder, Moderator der Preisverleihung und Moderator des Kinder-Nachrichtenmagazins logo! beim ZDF.

Wie wird Meinung gemacht? Wie identifiziere ich Fake News und wie glaubwürdige Nachrichten?

Bonn (csr-partner) > Das waren die zentralen Fragestellungen des diesjährigen Wettbewerbs „Medien, aber sicher!“ der Initiative Teachtoday unter dem Titel „Machen Medien Meinung?“. Schulen und Jugendeinrichtungen waren aufgerufen mit den Kindern und Jugendlichen Konzepte zu entwickeln, sich bewusst und kritisch mit allen Arten von Informationen und Nachrichten in ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Aus allen Einreichungen von Schulen und Freizeiteinrichtungen aus ganz Deutschland haben es sechs Bewerbungen auf die Shortlist geschafft. Dabei war NRW mit drei Projekten aus Dortmund, Duisburg und Fröndenberg stark vertreten. Die anderen Finalteilnehmer kamen aus Stahnsdorf/Brandenburg, Bad Kissingen/Bayern und Walldürn/Baden-Württemberg. Wer aus dem bundesweiten Wettbewerb als Sieger hervorgeht, entschied sich auf dem Kindergipfel der Telekom Initiative Teachtoday. „Das Thema Umgang mit digitalen Medien nimmt in der Arbeit von Schulen und Jugendgruppen mittlerweile einen breiten Raum ein. Das spiegeln die sehr vielfältigen Einreichungen wieder“ sagt Dr. Thomas Kremer, Vorstand Datenschutz und Compliance der Deutschen Telekom und Schirmherr von Teachtoday. „Die Vermittlung digitaler Kompetenz ist heute eine wichtige Voraussetzung, damit sich Kinder zu mündigen Erwachsenen entwickeln können. Mit der Initiative Teachtoday wollen wir dazu Hilfestellungen bieten.“

Ähnlich dem Vorbild bekannter TV-Shows wurde in diesem Jahr das Juryverfahren interaktiver gestaltet: Neben dem Votum der fünfköpfigen Fachjury mussten die Teams ihr Projekt auch in einem Pitch auf der Bühne vorstellen. Ihre Präsentation und das Votum des Publikums flossen in die Entscheidung mit ein. Eine Delegation aus Bonner Schulklassen nahm ebenfalls an den begleitenden Workshops im Rahmen des Kindergipfels teil und verstärkte lautstark den Applausometer beim Publikumsvoting.

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen der drei NRW-Teams ging das Projekt „Keine Angst vor Kettenbriefen“ der Heinrich-Heine-Gesamtschule aus Duisburg als Gewinner aus der Abstimmung hervor. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit dem Aufbau, der Wirkung und Gefahren von Kettenbriefen auseinander. Sie gestalteten ein eigenes Kettenbrief-Experiment mit anschließender Umfrage, um so ihre Mitschüler über das Phänomen von Kettenbriefen aufzuklären. Als Preis erhält die Schule  einen Videodreh mit dem bekannten YouTuber und  Jurymitglied Max Oberüber. Auf dem zweiten Platz: Das Team der Johann-Gutenberg Realschule aus Dortmund gestaltete interaktive Comics „Against Fake News“. Das Besondere: Die Comics sind mit QR-Codes versehen, so dass die Geschichten online fortgeführt werden und zusätzliche Hintergrundinformationen vermittelt werden. Mit dem Projekt „Would you like the real me“ erkämpfte sich das Team der Gesamtschule Fröndenberg den dritten Platz. Sie setzten sich intensiv mit der Frage der Selbstdarstellung in den Sozialen Medien auseinander und entwickelten eine eigene Umfrage dazu. Doch die Nominierten sind allesamt Gewinner: Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten jeweils einen Scheck für die Klassenkasse und die anderen Nominierten erhalten einen Besuch von Teachtoday und können vor Ort den Medienparcours durchführen, bei dem die Jugendlichen ihren Medienkonsum reflektieren und hinterfragen können.