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Unnötig viele Kundendaten

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[exklusiv] Online-Bezahldienste wie Paypal oder Paydirekt sammeln nach Ansicht von Verbraucherschützern unnötig viele Daten ihrer Kunden.

Berlin (afp/csr-news) > Je nach Anbieter werden bei der Registrierung beziehungsweise beim Bezahlvorgang zwischen vier und 13 Einzeldaten erhoben, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Die Unternehmen setzen demnach zudem einen bis insgesamt elf Tracker ein, die das Verhalten der Nutzer aufzeichnen, um diese Daten zum Beispiel für personalisierte Werbung zu verwenden. Für die Verbraucher bleibe oftmals undurchsichtig, was mit ihren Daten passiere, bemängelte der vzbv. Die Datenschutzerklärungen seien oft schwer verständlich, das Lesen brauche lange: So müssten Verbraucher beim Anbieter Paypal 24 Minuten, bei Amazon Pay 16 Minuten Zeit aufbringen, um die Datenschutzerklärungen überhaupt zu lesen. Hinzu komme: Sehr lange Sätze und Passivkonstruktionen erschwerten die Verständlichkeit. Viele Angaben blieben durch Formulierungen wie „möglicherweise“ oder „unter anderem“ zudem unklar.

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