Topnews Wissenschaft

Netzwerke fördern um Ressourcen zu bündeln

[exklusiv] Kleine und mittlere Unternehmen in Schleswig-Holstein tragen große Verantwortung in den Bereichen Gesellschaft, Ökologie und Personal. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Kiel Center for Philosophy, Politics and Economics (KCPPE). Die Autoren Alexander Lorch und Martin Kunze über die zentralen Ergebnisse.

Kiel (csr-news) > In Schleswig-Holstein gehören 99 Prozent der Unternehmen zu den kleinen und mittelständischen Betrieben. Sie beschäftigen rund 76 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer in Deutschlands nördlichstem Bundesland. Ihr Umgang und ihr Verständnis von unternehmerischer Verantwortung war Gegenstand einer Studie vom Center for Philosophy, Politics and Economics der Universität Kiel. Um das gesellschaftliche Engagement von KMUs auf Landesebene erstmalig zu messen, haben die Autoren Prof. Alexander Lorch und Martin Kunze 463 zufällig ausgewählte Unternehmen aus Schleswig-Holstein befragt.

Neben der Erfassung unterschiedlicher Formen von Verantwortungsübernahme durch KMUs setzten sie sich auch damit auseinander, welche Herausforderungen in Schleswig-Holstein zu meistern sind und wie die Politik das gesellschaftliche Engagement fördern kann. So erschweren den Unternehmen nach eigenen Aussagen vor allem fehlende zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen das gesellschaftliche Engagement. Dagegen können staatliche Förderungen, steuerliche Vorteile und der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen das gesellschaftliche Engagement von KMUs stärken. Lorch und Kunze empfehlen deshalb, das gesellschaftliche Engagement von KMU stärker in der Landes- und Kommunalpolitik zu berücksichtigen.

CSR NEWS-Partner lesen hier die ganze Meldung.

Hinterlassen Sie einen Kommentar