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Motsi Mabuse wird Botschafterin von Cotton made in Africa

Tina Stridde Geschäftsführerin CmiA und Motsi Mabuse, © Annegret Hultsch

Als Botschafterin der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) engagiert sich die 36-Jährige Profitänzerin ab sofort für Baumwollbauern in Afrika.

Hamburg (csr-news) > Bei „Let’s Dance“ ist Motsi Mabuse seit 2007 als TV-Jurorin den Zuschauern bekannt. Als Botschafterin der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) engagiert sich die 36-Jährige ab sofort für Baumwollbauern in Afrika. Durch die Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsinitiative möchte die gebürtige Südafrikanerin vor allem die Frauen im Baumwollanbau unterstützen und ihnen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen.

Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der südafrikanischen Provinz, ist Motsi Mabuse heute eine erfolgreiche Profitänzerin, Jurorin mehrerer TV-Formate und Besitzerin eines eigenen Tanzstudios. Als neues Gesicht von Cotton made in Africa möchte sie ihrer Heimat, der sie sich nach wie vor eng verbunden fühlt, langfristig etwas zurückgeben: „Mit meinem Engagement für Cotton made in Africa möchte ich auf die starken Persönlichkeiten in Afrika aufmerksam machen, die am Anfang der Modeindustrie stehen. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, gerade die Baumwollbäuerinnen darin zu unterstützen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Statt Spendengeldern setzt Cotton made in Africa auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und arbeitet auf Augenhöhe mit den Baumwollbauern und -bäuerinnen zusammen – eine großartige Initiative, der ich mich mit Begeisterung anschließe!“

Auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit spielen Frauen im Baumwollanbau eine Schlüsselrolle. Als Self-Made Woman möchte Motsi Mabuse mit ihrer Energie und Leidenschaft, die sie sonst für das Tanzparkett nutzt, genau hier anknüpfen: „Ich stand bereits früh in meinem Leben auf eigenen Beinen. Meine Mutter war mir diesbezüglich immer ein Vorbild. Ein solches Vorbild möchte ich nun auch für andere Frauen sein. Mit Cotton made in Africa kann ich darauf aufmerksam machen, dass die Lebensqualität der gesamten Familie verbessert werden kann, wenn man Baumwollbäuerinnen in Afrika fördert, sie schult und ihnen ein eigenes Einkommen ermöglicht. Deshalb werde ich mich mit CmiA dafür einsetzen, die Stellung der Frau weiter zu stärken und freue mich bereits auf meine erste Reise zu den Baumwollbäuerinnen in Afrika.“

“Mit Motsi Mabuse haben wir eine Powerfrau gewonnen, die den starken Frauen in Afrika eine Stimme in der Öffentlichkeit gibt. Wir freuen uns mit ihr gemeinsam zwei Welten noch enger miteinander zu verbinden – die Welt der Baumwollbäuerinnen auf der einen und die Welt der Konsumentinnen auf der anderen Seite“, freut sich Tina Stridde, Geschäftsführerin der Initiative.

Für Cotton made in Africa, als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika, spielt die Unterstützung für Frauen im Baumwollanbau eine zentrale Rolle. Durch Frauenkooperativen fördert CmiA Frauen in den Baumwollanbauregionen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und stärkt so ihre Rolle in der Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt die Initiative Projekte, die den Alltag der Frauen erleichtern sollen. Schulungen sensibilisieren die Dorfgemeinschaften beim Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wichtige Maßnahmen findet auch Motsi Mabuse: „Ich bin mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen und schätze es sehr, dass ich eine eigene Meinung haben, mein eigenes Geld verdienen und selbstständig sein kann. In Afrika, wo noch der Großteil meiner Familie lebt, sieht die Welt für Frauen anders aus. Deshalb engagiere ich mich mit all meinen Möglichkeiten dafür, dass Frauen in Afrika dieselbe Chance erhalten.“

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