Agenturmeldung International Nachrichten

Konvention gegen sexuelle Belästigung

CCO

Arbeitskräfte weltweit sollen künftig vor sexueller Belästigung und Gewalt geschützt werden. Eine entsprechende Resolution verabschiedeten am Freitag die Mitgliedsländer der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf.

Genf (afp) > Die Mitglieder beauftragten die UN-Organisation, bis zum kommenden Jahr entsprechende Regeln auszuarbeiten. Sie sollen dann im Juni 2019 zum 100. Geburtstag der ILO feierlich in Kraft gesetzt werden. Laut Vereinbarung der Mitgliedsländer, die Vertreter von Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden nach Genf geschickt hatten, sollen die Regierungen dafür sorgen, dass “alle Arten von Gewalt und Belästigung” am Arbeitsplatz verboten sind. Kontrollen sollen ebenso vorgeschrieben werden wie Sanktionen bei Verstößen. ILO-Chef Guy Rider hatte im Mai betont, der Kampf gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz stehe bereits seit 2015 auf der Agenda – nicht erst seit der #Metoo-Bewegung. Diese gebe dem Anliegen der International Labour Organization aber Schwung. Regierungen in aller Welt kämen daher nicht darum herum, die Regeln der ILO in Kraft zu setzen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar