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MIRO-Nachhaltigkeitspreis ausgeschrieben

© CCO/dimitrisvetsikas1969

Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO, hat seinen 6. Wettbewerb um den nationalen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen der Gesteinsindustrie gestartet.

Berlin (csr-news) > Die Gesteinsindustrie fühlt sich seit langem dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet. Um die Wahrnehmung für die erbrachten Leistungen erneut bei Politik, Behörden und breiter Öffentlichkeit zu verstärken, wird auch in diesem Jahr der 6. MIRO-Nachhaltigkeitspreis verliehen. Wie schon die vorangegangenen Wettbewerbe, ist der Preis wieder mit dem europäischen „Sustainability Award 2019“ des Dachverbandes der europäischen Gesteinsverbände, UEPG, verknüpft. Das bedeutet, dass die nationalen Preisträger direkt auch am europäischen Wettbewerb teilnehmen.

Beim nationalen Wettbewerb können Bewerbungen in verschiedenen Kategorien eingereicht werden. Es wird je ein Preis für jede Unterkategorie der drei Hauptsäulen des Nachhaltigkeitsbegriffes, der auf einem harmonischen Dreiklang von “Ökologie-Ökonomie-Sozialverantwortung” fußt, vergeben. Außerdem werden je ein Sonderpreis für „Biodiversität“ und  – zum ersten Mal – ebenfalls ein Sonderpreis für „Kommunikation“ ausgelobt. Es steht der Jury frei, weitere Auszeichnungen für ebenfalls hervorragende weitere Projekte zu vergeben. Bedingung ist, dass die Projekte und deren Ergebnisse über die Vorgaben der normalen gesetzlichen Anforderungen hinausgehen müssen. Sie sollten einen Schwerpunkt bei einer der drei Säulen haben und – falls möglich – auch eine der Kategorien des entwickelten Schemas benennen.

Unter die Kategorien fallen beispielsweise folgende Themen:

■ Über den Standard hinausgehende Wiederherrichtungen (Renaturierung/Rekultivierung)
■ Innovative Verfahren zur besseren Nutzung der Vorkommen
■ Umweltschonende Gewinnung
■ Wassersparende Gewinnungs- und Aufbereitungsverfahren
■ Abfallvermeidung und innerbetriebliches Recycling
■ Projekte zur Energieeinsparung bei Produktion oder Transport
■ Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Organisationen, Biologischen Stationen etc.
■ Vereinbarungen und Kooperationen mit Kommunen oder sonstigen öffentlichen Trägern
■ Projekte mit Schulen oder gesellschaftlichen Gruppen
■ Projekte zum Arbeits- und Gesundheitsschutz/Vermeidung von Arbeitsunfällen
■ Besondere Maßnahmen im Bereich Aus- und Weiterbildung
■ Öffentlichkeitsarbeit (Lehrpfade, regelmäßige Tage der offenen Tür, Besuchstage für Schulen etc.)

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Oktober 2018. Weitere Informationen enthalten die Ausschreibungsunterlagen.

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