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Burger King zieht sexistische Werbung zurück

Die US-Fastfoodkette Burger King hat sich am Donnerstag für eine im russischen Online-Netzwerk VKontakte verbreitete sexistische Werbung entschuldigt.

Moskau (afp) > Darin bot das Unternehmen aus Anlass der Fußball-WM in Russland allen Frauen, die von einem Fußballstar schwanger sind, drei Millionen Rubel (rund 41.000 Euro) und Gratis-Whopper auf Lebenszeit. “Die Frauen, die es schaffen, sich die besten Fußballer-Gene zu schnappen, sichern den Erfolg Russlands für die künftigen Generationen! Los!” Nach einem Proteststurm in den sozialen Netzwerken und in der internationalen Presse entschuldigte sich das Unternehmen für die Werbung; sie sei “zu verletzend”. Der Spot war lustig gemeint: Er bezog sich auf ein Interview von Tamara Pletnewa, der Vorsitzenden des Familienausschusses im russischen Parlament. Die 70-Jährige warnte Russinnen vor sexuellen Abenteuern mit WM-Touristen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow entgegnete kurz darauf, die russischen Frauen “entscheiden selbst”.

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