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Dilemmata der Nachhaltigkeit werden erforscht

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Aus dem Förderprogramm „Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung“ des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums und der VolkswagenStiftung fließen 900.000 Euro in das Verbundprojekt „Dilemmata der Nachhaltigkeit“.

Hannover/Lüneburg (csr-news) > Prof. Anna Henkel vom Institut für Soziologie und Kulturorganisation der Leuphana Universität Lüneburg leitet das Vorhaben. Weitere Projektbeteiligte sind die TU Braunschweig, die Universität Oldenburg und das Institut für sozial-ökologische Forschung Frankfurt/Main. In dem auf drei Jahre angelegten Vorhaben geht es um die zum Teil ganz unterschiedlichen Definitionen von Nachhaltigkeit, die Organisationen und Fördereinrichtungen im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt haben. Dabei spielen die jeweils verfolgten Interessen eine maßgebliche Rolle: Wo etwa der eine Förderer den Erhalt des natürlichen Ökosystems verfolgt, unterstützt der andere nachhaltige Landnutzung in der Agrarwirtschaft. „Wir wollen die Verwendung des schillernden Begriffs Nachhaltigkeit empirisch untersuchen und Kriterien entwickeln, die für die Beurteilung von Nachhaltigkeitsprogrammen und -projekten genutzt werden können“, beschreibt Professorin Henkel das Ziel des Projekts. 32 Vorhaben hatten sich um eine Förderung beworben. Neun Antragsteller wurden ausgewählt, ihre Projekte im Mai einem Gutachtergremium und der Öffentlichkeit vorzustellen. Vier Vorhaben erhielten jetzt eine Förderzusage. Insgesamt wurden 3,9 Millionen Euro ausgeschüttet.

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