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Konsumwut bei Billigtextilien

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Die Umweltorganisation Greenpeace hat den hemmungslosen Konsum von billiger Bekleidung kritisiert.

Berlin (afp) > Die Modekonzerne hätten in den vergangenen Jahren zwar Fortschritte beim Ausstieg aus gefährlichen Chemikalien gemacht, sagte Geschäftsführerin Sweelin Heuss der Zeitung “Welt” vom Samstag. Jetzt müsse es aber zusätzlich Einschränkungen beim Konsum geben. “Die enorme Materialschlacht beim stetigen Kauf neuer Textilien kann niemals nachhaltig sein, egal auf wie viele Chemikalien die Unternehmen verzichten”, sagte sie. “Wir müssen den Überkonsum selbst in Frage stellen”, so Heuss. Greenpeace wirkt seit Jahren auf weniger Chemieeinsatz in der Textilproduktion hin.

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