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Vorfälle von Chemnitz schaden deutschem Ansehen

Nach massivem öffentlichen Druck hat auch Siemens-Chef Joe Kaeser seine Teilnahme an der Investorenkonferenz abgesagt. © Siemens AG

Siemens-Chef Joe Kaeser sieht durch die Vorfälle in Chemnitz das Ansehen Deutschlands in der Welt beschädigt.

Hannover (afp) > “Wir exportieren in Deutschland nicht nur Produkte, sondern auch Werte. Wir tragen eine besondere Verantwortung wegen unserer Geschichte, das dürfen wir nicht vergessen”, sagte Kaeser den Zeitungen des  Redaktionsnetzwerkes Deutschland (Montagsausgaben). “Vorfälle wie die in Chemnitz schaden dem deutschen Ansehen in der Welt. Da gibt es kein Vertun.” Der Konzernchef fürchtet auch direkte Auswirkungen für Siemens im Wettbewerb um Fachkräfte. Dies sei “ein Thema, das man ernst nehmen muss”, sagte Kaeser dem RND. “Wir haben über 378.000 Kollegen weltweit und fast 130.000 in Deutschland. Alle diese Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen, egal welcher Herkunft sie sind.” Die Vielfalt der Mitarbeiter sei ein Teil der Stärke des Unternehmens. “Deswegen müssen wir Werte wie Offenheit und Toleranz auch in eigenem Interesse fördern.”

In Chemnitz war es nach dem gewaltsamen Tod eines 35-Jährigen in den vergangenen Tagen mehrfach zu Demonstrationen rechter Gruppierungen wie der AfD gekommen, es gab auch Angriffe auf Ausländer. Wegen der Tötung sitzen zwei Männer aus Syrien und dem Irak in Untersuchungshaft. Am Samstag hatten laut Polizei rund 8000 Menschen an einer Kundgebung von AfD und Pegida in Chemnitz teilgenommen, an der Gegenveranstaltung unter dem Motto “Herz statt Hetze” rund 3000.

Kommentar

  • Herr Kaeser hält sich füt etwas überkompetent! Die Menschen in der Welt, die er meint, machen sich eher Gedanken über die Taten derer, denen Deutschland Asyl gewährt und die es mißbrauchen, als über jene die auf die Aktion “Mord” lediglich reagieren! Er sollte besser mal darüber nachdenken, wie stark das Ansehen Deutschlands gelitten hat, durch die Unfähigkeit Groß-Projekte auch nur ansatzweise umzusetzen. BER, Stuttgart-21 und auch die Kostenexplosion bei der Hamburger-Philharmonie sind global gesehen die reinsten Lachnummern. Dererlei Projekte gehören in Dubai, Suadi-Arabien und vor allem china inzwischen zu den alltäglichen allerwelts Projekten!!!

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