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Wer ist bereit den Status-Quo herauszufordern?

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Die 8. Internationale Konferenz für Sustainability and Responsibility in Köln.

Köln (csr-news) > Weltveränderer und Querdenker aus mehr als 42 Nationen hinterfragen den Status Quo und entwickeln neue Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Werde Teil eines stetig wachsenden, dynamischen Netzwerkes, das über die Konferenz hinaus eine nachhaltigere Welt gestaltet. Die 8. Internationale Konferenz für Sustainability und Responsibility bietet eine der größten Plattformen um mit internationalen Wissenschaftlern, Thought-Leadern, Sozialunternehmern, Aktivisten, Managern, Politikern Studenten – kurz gesagt jegliche Art von Change – Makern – Ideen und innovative Lösungsansätze weiterzudenken um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

Wie komplex und dynamisch unsere Welt ist, zeigt sich täglich in der Konfrontation mit Kernthemen wie „Digitalisierung“, „Verantwortungsvolle Führung“ und „Responsible Finance“. Mit Blick auf die großen ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die sich daraus ergeben, gilt es den Status Quo von Unternehmen, internationalen Institutionen, Regierungen und der Gesellschaft mutig zu hinterfragen.

In diesem Kontext herausfordernder Veränderungen hat John Elkington, der Urvater der Triple Bottom Line, seinen Ansatz hinterfragt wie er uns in einem Interview verrät: „Clearly, the Triple Bottom Line has failed to bury the single bottom line paradigm“ (www.international-csr.org/blog). Um das Gegensatzdenken zwischen Profit und sozialer Verantwortung zu überwinden, sieht Elkington einen starken Hebel bei disruptiven Start-ups, die die Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen im Kern ihres Geschäftsmodelles verankern. Diese wiederum üben einen starken Druck auf etablierte Unternehmen und ganze Industrien aus.

Der Austausch zwischen den verschiedenen Sphären nachhaltiger Entwicklung ist daher elementar. Es braucht für solche disruptiven Veränderungen einen tiefgehenden Dialog der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und vor allem eines: Querdenker und verantwortungsvolle Führungskräfte die sich diesen Herausforderungen mutig und aufgeschlossen stellen. Leadership stellt in diesem Kontext längst nicht mehr nur die reine Erreichung von ökonomischen Zielsetzungen dar, sondern vielmehr die Fähigkeit zu inspirieren und Menschen zu befähigen die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Glaubenssätze von Führungskräften, die vor 20 Jahren fest etabliert wurden, befinden sich zunehmend auf dem Prüfungsstand. Management-Ansätze wie die Reduzierung auf monetäre Wortschöpfung bestimmten in Zeiten von grenzenlosen Ressourcen und starkem wirtschaftlichen Wachstum die unternehmerischen Handlungen. Das zunehmende Bewusstsein über globale Bedingungen wie Ressourcenknappheit, demografischer Veränderungen und Finanzkrisen wurden diese festgefahrenen Paradigmen erschüttert. Im Kontext dieses veränderten Bewusstseins ergeben sich zunehmend wachsende Herausforderungen in der Wertschöpfung von Unternehmen, entscheidende strategische Schlüsselfragen und die Gewissheit, dass gerade in einer globalisierten Welt Gewinne nicht zu Lasten Dritter und der Umwelt gemacht werden dürfen und können. Die Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen müssen also in die Messung des Erfolgs von Unternehmen integriert werden.

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