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MaxTex öffnet sich für Start-ups

Unternehmen erhalten erleichterten Zugang zum Netzwerk für nachhaltige Textilien und Mitgliedsbeiträge richten sich zukünftig nach dem Umsatzvolumen.

Frankfurt (csr-news) > Die ersten beiden jungen Start-ups standen schon in den Startlöchern, obwohl die Entscheidung der Mitgliederversammlung über die Aufnahme von Start-ups erst wenige Stunden alt war. Mit TUTAKA, einer Plattform für nachhaltiges Hotelmarketing sowie Sustify, ein Unternehmen, das Lern-Apps für die textilproduzierenden Unternehmen in Asien entwickelt, traten spontan gleich zwei junge Unternehmen zum MaxTex Netzwerk bei. Aber auch die Großen der Textilbranche zeigen Interesse. Die neue Beitragsstruktur macht eine Mitgliedschaft für jegliche Unternehmensgröße zunehmend interessant. Die MaxTex Mitgliederversammlung im österreichischen Lenzing stand ganz im Zeichen einer grundlegenden und zukunftsgerichteten Weichenstellung. Passend zum Thema fand im Vorfeld für die teilnehmenden Mitglieder eine exklusive Führung durch die TENCEL™ Jumbo Line im Werk Lenzing statt, die derzeit modernste Produktionsanlage für biobasierte Cellulosefasern. Die Teilnehmer zeigten sich entsprechend begeistert.

Junge Start-ups willkommen

Eine „Win-Win Situation“ versprechen sich die Mitglieder mit der Öffnung des Nachhaltigkeits-netzwerkes für Start-ups, die aus unterschiedlichsten Themenbereichen ab sofort bei MaxTex willkommen sind. Als Voraussetzung zur Aufnahme ist lediglich der Nachweis des Nutzens im Sinne der Erreichung der Ziele von MaxTex. Dabei soll das Zusammenspiel beiden Seiten dienen: Zugang zur Branche für die einen – Innovationen und neues Denken für die anderen. „Es gibt sehr viele hervorragende Ideen und Ansätze, die es verdienen, in den Nachhaltigkeitsprozess der textilen Kette aufgenommen zu werden“, so der Vorsitzende des MaxTex-Vorstandes Hans-Peter Beck.

Mitgliedsbeiträge neu und fair gestaltet

Für viele Mitglieder eine notwendige und vor allem auch sinnvolle Entscheidung ist die Einführung einer neuen Beitragsstruktur, die ab sofort umsatzabhängig gestaffelt ist. Für die angesprochen Start-ups besonders wichtig – sie sind für die ersten drei Jahre beitragsfrei. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen werden die Entscheidung umsatzabhängiger Mitgliedsbeiträge begrüßen und sich nun sehr viel leichter entscheiden können, mit uns den spannenden Weg hin zu einer ethisch und nachhaltig ausgerichteten Textilwirtschaft zu gehen“ ist Gerhard Becker, MaxTex Geschäftsführer, überzeugt.

Neue Mitglieder treten ab Januar dem Netzwerk bei

Mit der CHT Group aus dem süddeutschen Tübingen, unter anderem Hersteller hochwertiger und nachhaltiger Produkte für die Textilpflege und -hygiene sowie Enova, einem amerikanischen Unternehmen, das sich der Herstellung von Textilien aus recycelter Baumwolle widmet, haben sich ebenfalls bereits zwei ordentliche Mitglieder ab dem kommenden Jahr zu den Zielen von MaxTex bekannt und sind beigetreten.

Erweiterung und Ausbau des Schulungsprogramms beschlossen

Aufgrund des großen Erfolges des erst in diesem Sommer gestarteten Seminar- und Workshop-Programms, gaben die Mitglieder der Geschäftsführung den Auftrag, dieses Programm im kommenden Jahr weiter auszubauen. Neben Themen wie grundsätzliches Basiswissen, die Implementierung ökologischer und sozialer Standards sowie Rohstoffe und Fasern, werden verstärkt auch Kommunikations- und Marketingthemen aufgegriffen. Letztere insbesondere auch in unmittelbarem Bezug zur Botschaft an die verschiedenen B2B-Endabnehmergruppen wie Hotels, Gastronomie, Industrie, dem Gesundheitswesen oder auch die wichtigen Textildienstleister!

Die Seminare und Workshops werden unter anderen von der hessnatur Stiftung, Scholz & Friends und Tutaka durchgeführt.

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