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Philantropisches Engagement ist auch an Hochschulen möglich!

Vorbesprechung mit der Leitung der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Zellerau zur Weihnachtsfeier (© FHWS / Angerstein)

Durch Service Learning 10.000 Euro Spende für die Krebsforschung generiert.

„Give society something back“ – unter diesem Motto entwickelten über achtzig Erstsemesterstudierende des Studiengangs „International Management“ an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der FHWS Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt soziale Projekte in der Region. Zielsetzung war es, sich in einem ersten Projekt sozial zu engagieren und sich dabei gegenseitig näher kennenzulernen.

Zwölf Projektgruppen veranstalteten so z.B. Nikolausfeiern für Flüchtlinge oder im Schifferkinderheim, sie betreuten Kinder im Hospiz oder Mitmenschen im Blindeninstitut. Eine Gruppe konnte in der Cafeteria der FHWS über 300 Studierende für eine Knochenmarkspende registrieren. Andere Gruppen arbeiteten mit Schulen zusammen und veranstalteten Workshops zum Umweltschutz oder zu den Möglichkeiten nach dem Schulabschluss. Für Wohnsitzlose konnten ein kostenloser Haarschnitt sowie Lebensmittel organisiert werden.

Die Studierenden kooperierten z.B. mit der DKMS, mit den Street Workern, mit der Bahnhofsmission und vielen weiteren Institutionen. Insgesamt konnten über 11.000 Euro an Spenden eingeworben werden, davon ging die Summe von über 10.000 Euro an die Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg.

„Diese vorbildliche Aktivität zeigt, dass auch in der Lehre philantropisches Engagement und Service Learning zum Gewinn für Gesellschaft, Studierende und Fakultäten sinnvoll verbunden werden können“, kommentierte der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Professor Dr. Harald Bolsinger, die Aktion. Nicht nur Unternehmen könnten hier Beiträge leisten, sondern auch die Hochschulen selbst seien gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen, so der Würzburger Wirtschaftsethiker.

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