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Vier-Tage-Woche gilt als immer attraktiver

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Für viele Beschäftigte in Deutschland wächst die Bedeutung der Work-Life-Balance.

Frankfurt/Main (afp) > In einer Umfrage gaben 55 Prozent der Befragten an, sie würden gern nur vier Tage die Woche arbeiten und für mehr Freizeit auch weniger Geld hinnehmen. Die Studie mit dem Titel Arbeitsmotivation 2019 wurde durch das Marktforschungsinstitut Toluna unter 1004 Deutschen erhoben und lag AFP am Montag vor.

Vor einem Jahr äußerten sich demnach noch 49 Prozent der Befragten positiv zur Vier-Tage-Woche. Diese werde mittlerweile “immer häufiger diskutiert und von einigen Firmen bereits umgesetzt”, sagte Frits Scholte vom Personaldienstleister ManpowerGroup, der die Studie in Auftrag gegeben hatte. Mitarbeiter, die nach dem Modell arbeiteten, seien “nicht nur zufriedener, sondern auch produktiver”.

Wie die Umfrage weiter ergab, ist für jeden zweiten Arbeitnehmer (46 Prozent) ein gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten entscheidend – damit ist dieser Punkt der wichtigste Faktor zur Stärkung der Arbeitsmotivation. Dahinter folgten flexible Arbeitszeiten wie Gleitzeit oder ein Arbeitszeitkonto (34 Prozent) und ein gutes Verhältnis zum Team auch über die Arbeit hinaus (30 Prozent).

Guter Kaffee steht demnach mit 26 Prozent noch vor dem Motivationsfaktor der Teamarbeit mit 24 Prozent. Außerdem stimmten in einer anderen Frage 64 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass ihnen nette Kollegen und der Inhalt ihrer Arbeit wichtiger seien als ein “prall gefülltes Konto am Monatsende”.

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