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Einheitliche Definition für nachhaltige Geldanlagen

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Das EU-Parlament hat sich auf eine Definition für nachhaltige Investitionen geeinigt.

Straßburg (afp) > Eine breite Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Donnerstag in Straßburg für einen Rechtsrahmen, um nachhaltige Finanzprodukte einheitlich zu klassifizieren. Anleger sollen sich so besser für klimafreundliche und sozial verträgliche Finanzprodukte entscheiden können.

“Standards für grüne Investitionen schaffen Sicherheit für Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und private Investoren”, erklärte der Berichterstatter des EU-Parlaments, Bas Eickhout von den Grünen. Investitionen in Kohle, Atomkraft und Gasinfrastruktur sollen dem Niederländer zufolge eindeutig als nicht nachhaltig eingestuft werden.

Zu dieser Definition muss das EU-Parlament nun noch eine Einigung mit den Mitgliedstaaten erzielen. Die EU-Kommission hatte im vergangenen Frühjahr eine Reihe von Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, um umweltfreundliche Investitionen zu fördern. Im Februar dieses Jahres einigte sich das EU-Parlament mit den Mitgliedstaaten bereits auf zwei neue Finanz-Labels für Projekte, die geringe CO2-Bilanzen aufweisen.

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