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Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit

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Ausgewiesene Nachhaltigkeitskonzepte sichern Industrie-Dienstleistern einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern.

Frankfurt am Main (csr-news) > 89 Prozent der befragten Industrieunternehmen sprechen Dienstleistern mit ausgewiesenem Nachhaltigkeitskonzept im industriellen Umfeld einen Wettbewerbsvorteil zu – das ist eines der ersten Ergebnisse des „WISAG Ressourcen Radars“, welches in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurde. Um diejenigen Maßnahmen zu identifizieren, welche für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen mehrheitlich in Betracht gezogen werden, hat die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der führenden Industriedienstleister Deutschlands, gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Lünendonk zahlreiche Entscheider bedeutender Industrieunternehmen befragt.

Nur elf Prozent der befragten Unternehmen sehen in einem ausgewiesenen Nachhaltigkeitskonzept lediglich eine Marketingstrategie, für beinahe ein Viertel der Teilnehmer des Ressourcen Radars hingegen ist das nachhaltige Handeln eines Industriedienstleisters ein unbedingter Wettbewerbsvorteil. Im Rahmen der Präqualifikation sprechen 22 Prozent der Industrieunternehmen nachhaltigen Dienstleistern einen Vorteil zu, für 43 Prozent kann ein Nachhaltigkeitskonzept laut den Umfrageergebnissen bei gleichwertigen Angeboten ausschlaggebend sein.

„Wie wir wissen, gewinnt der Einsatz ressourcenschonender Technologien auch in der Industrie mehr und mehr an Bedeutung“, so Uwe Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der WISAG Industrie Service Holding GmbH. „Es ist für uns sehr erfreulich zu sehen, dass so viele Industrieunternehmen den Wert nachhaltigen Handelns erkannt haben.“

Nachhaltigkeit durch Energieeinsparung und Emissionsreduzierung

Insbesondere die Energieeinsparung sowie die Reduzierung von Emissionen zeigten sich dabei als für die befragten Industrieunternehmen bedeutende Aspekte. Von insgesamt 82 teilnehmenden Unternehmen bewerteten 83 Prozent die Einsparung von Energie als wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Rund 65 Prozent der Befragten empfanden die Emissionsreduzierung als eine der wesentlichsten Methoden, nachhaltig zu produzieren. Nur knapp ein Viertel gab an, dass Themen wie Lärmreduzierung, umweltzertifizierte Produktionsprozesse sowie umweltfreundliche Reinigungs- und Betriebsmittel für die Nachhaltigkeit von Industrieunternehmen als relevant empfunden werden. Lediglich 21 Prozent der Industrieunternehmen sahen Möglichkeiten zu ressourcenschonendem Handeln in der Optimierung von Wareneinkauf und Lieferkette.

„Aufgrund der großen Resonanz haben wir beschlossen, das ‚WISAG Ressourcen Radar‘ von nun an jährlich zu wiederholen, um Trends und Veränderungen am Markt frühzeitig zu erkennen und bisher unbeteiligte Unternehmen eventuell dazu zu bringen, ihre Strategie in Bezug auf gelebte Nachhaltigkeit zu optimieren“, so der Geschäftsführer abschließend.

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