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3,5 Prozent weniger CO2

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Die am Emissionshandel beteiligte Energieunternehmen stoßen laut Umweltbundesamt 3,5 Prozent weniger CO2 aus.

Berlin (csr-news) > Der für Energie- und Industrieanlagen vorgeschriebene Emissionshandel (ETS) auf EU-Ebene hat im vergangenen Jahr in Deutschland für einen Rückgang der CO2-Emissionen um 3,5 Prozent gesorgt. Sie sanken auf rund 422 Millionen Tonnen sogenannte CO2-Äquivalente, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte. Energieanlagen hatten daran den allergrößten Anteil, auch weil der Preis für Emissionsberechtigungen 2018 stark gestiegen war.

Rund 70 Prozent der Treibhausemissionen in Deutschland stammen aus Energieanlagen – sie gingen 2018 um etwa vier Prozent zurück, wie das UBA erläuterte. Grund sei die “erheblich” gestiegene Einspeisung von Wind- und Solarstrom.

“Der europäische Emissionshandel funktioniert im Energiebereich. Der ETS-Preis sendet die richtigen Signale zur Minderungen von CO2-Emissionen”, erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), Katherina Reiche. Besonders der Rückgang der

Berlin (csr-news) > Der für Energie- und Industrieanlagen vorgeschriebene Emissionshandel (ETS) auf EU-Ebene hat im vergangenen Jahr in Deutschland für einen Rückgang der CO2-Emissionen um 3,5 Prozent gesorgt. Sie sanken auf rund 422 Millionen Tonnen sogenannte CO2-Äquivalente, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte. Energieanlagen hatten daran den allergrößten Anteil, auch weil der Preis für Emissionsberechtigungen 2018 stark gestiegen war.

Rund 70 Prozent der Treibhausemissionen in Deutschland stammen aus Energieanlagen – sie gingen 2018 um etwa vier Prozent zurück, wie das UBA erläuterte. Grund sei die “erheblich” gestiegene Einspeisung von Wind- und Solarstrom.

“Der europäische Emissionshandel funktioniert im Energiebereich. Der ETS-Preis sendet die richtigen Signale zur Minderungen von CO2-Emissionen”, erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), Katherina Reiche. Besonders der Rückgang der Steinkohleverstromung habe hier einen “erheblichen Beitrag” geleistet.

Sie zeigte sich überzeugt, dass mit den von der Kohlekommission vorgeschlagenen Maßnahmen auch die Minderungsziele bis 2030 für die Energiewirtschaft erreicht werden.

“Es kommt daher jetzt darauf an, dass auch die anderen Sektoren wie Verkehr und Gebäude liefern”, forderte Reiche. Auch hier brauche es auf Dauer ein Preissignal, das zu CO2-Minderungen in diesen Sektoren führt.

Auch UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sprach sich für ein CO2-Preissignal in der Industrie aus – daneben seien aber auch die Förderung vorhandener Technologien zur Marktdurchdringung, von Innovationen bis zur Marktreife und entsprechende Investitionen notwendig. Es brauche einen “sorgfältig abgestimmten Instrumentenmix”. So könne auch die Industrie bei der Dekarbonisierung vorangebracht werden.

Im Luftverkehr konnte der Emissionshandel nicht für einen niedrigeren CO2-Ausstoß sorgen: Die 72 beteiligten Airlines meldeten für 2018 Emissionen von 9,4 Millionen Tonnen CO2. Das war laut UBA ein Anstieg um 2,7 Prozent im Vorjahresvergleich – auf einen neuen historischen Höchststand.

habe hier einen “erheblichen Beitrag” geleistet.

Sie zeigte sich überzeugt, dass mit den von der Kohlekommission vorgeschlagenen Maßnahmen auch die Minderungsziele bis 2030 für die Energiewirtschaft erreicht werden.

“Es kommt daher jetzt darauf an, dass auch die anderen Sektoren wie Verkehr und Gebäude liefern”, forderte Reiche. Auch hier brauche es auf Dauer ein Preissignal, das zu CO2-Minderungen in diesen Sektoren führt.

Auch UBA-Präsidentin Maria Krautzberger sprach sich für ein CO2-Preissignal in der Industrie aus – daneben seien aber auch die Förderung vorhandener Technologien zur Marktdurchdringung, von Innovationen bis zur Marktreife und entsprechende Investitionen notwendig. Es brauche einen “sorgfältig abgestimmten Instrumentenmix”. So könne auch die Industrie bei der Dekarbonisierung vorangebracht werden.

Im Luftverkehr konnte der Emissionshandel nicht für einen niedrigeren CO2-Ausstoß sorgen: Die 72 beteiligten Airlines meldeten für 2018 Emissionen von 9,4 Millionen Tonnen CO2. Das war laut UBA ein Anstieg um 2,7 Prozent im Vorjahresvergleich – auf einen neuen historischen Höchststand.

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