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Telemedizin: /smartreha für Atemwegserkrankte

Marek Levák on Unsplash

„Der Gesundheitssektor ist ein Treiber der Digitalisierung“.

Das sagt der Gesundheitsforscher Stephan von Bandemer. Und trotzdem bleiben viele Chancen der Telemedizin ungenutzt. Wie Digitalisierung die Rehabilitation fördern kann, überprüft das Projekt /smartreha.

Von Achim Halfmann

Stephan von Bandemer will Missverständnissen vorbeugen: Die Telemedizin wolle keine Ärzte ersetzen, sondern sie sei selbst ein ärztliches Angebot. “Es geht darum, ärztliche Leistungen zum Patienten zu bringen.“ Und es sei auch keine gute Idee, Ärzte ausschließlich als Telemediziner einzusetzen. Besser seien Rotationsmodelle und die Anbindung der Ärzte an medizinische Versorgungszentren, was die Aufrechterhaltung ihrer Qualifikation fördere.

Das Institut Arbeit und Technik ist eine Einrichtung der Westfälischen Hochschule und der Ruhr-Universität Bochum und für das Programm /smartreha verantwortlich. Es entstand im Rahmen der Digitalisierungsinitiative connect.emscher-lippe und bietet ein anschauliches Beispiel dafür, wie digitale Technologien Defizite in der medizinischen Versorgung adressieren können:

Informationsflüsse verbessern

Zum einen zielt /smartreha auf bessere Informationsflüsse zwischen den Akteuren der medizinischen Versorgung, damit etwa ein Patient nach seiner Hüftoperation schnell einen Platz in einer Rehabilitationseinrichtung erhält. Hier geht es um die Abstimmung von OP-Terminen und freien Reha-Plätzen und die schnelle und sichere Übermittlung von Patientenakten.


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