Digitalisierung

Deutsche sind „early stage“

Foto: Quentic GmbH

Dr. Mario Lenz, Chief Product Officer von Quentic, im Interview

Wo steht Deutschland in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI)? Welche Anwendungsfälle gibt es? Und was sollten Unternehmen beim verantwortungsvollen Einsatz beachten? Darüber sprach das CSR MAGAZIN mit dem Informatiker Mario Lenz, Chief Product Officer von Quentic, einem Anbieter von Software und Services für Health, Safety & Environment sowie Corporate Social Responsibility. Das Gespräch führte Achim Halfmann.

CSR MAGAZIN: Digitalisierung und KI sind in aller Munde. Wie weit fortgeschritten sind deutsche Unternehmen in diesen Bereichen?

Dr. Mario Lenz: Stellen Sie sich eine dreistufige Leiter vor: Die erste Stufe besteht darin, sämtliche Prozesse zu digitalisieren und zentrale Plattformen zu schaffen, in denen Daten zusammenfließen. Im zweiten Schritt werden Mitarbeiter eingebunden und Zugänge vereinfacht. Erst auf dem dritten Level können Unternehmen das Mehr an Daten auswerten und KI nutzbringend einsetzen, indem Technologien konkrete Maßnahmen vorschlagen. Es geht bei KI darum, dass Maschinen intelligente Leistungen wie Lernen, Urteilen und das Lösen von Problemen erbringen. Algorithmen erkennen bestimmte Muster in unstrukturierten Datensätzen wie Texten, Bildern oder gesprochener Sprache. Sie bilden die Basis dafür, dass Maschinen selbstständig Entscheidungen treffen. In Deutschland befinden wir uns bei den meisten Unternehmen noch in der „early stage“, also zwischen der ersten und zweiten Stufe. Die Bedeutung von KI nimmt jedoch immer mehr zu.

Welche Formen von KI lassen sich unterscheiden?


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