Überkonsum in der Textil- und Bekleidungsindustrie

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Scholz & Friends im Zeisehof, Friedensallee 11, Hamburg

 

Diskursreihe CUT-UP

Medienberichten zufolge vernichtete ein bekanntes Fast-Fashion-Unternehmen unlängst tonnenweise Bekleidung, um Platz für die neue Kollektion zu schaffen. „Skandal!“, riefen viele, doch wir Konsumenten gehen oft kaum weniger verschwenderisch mit Kleidung um. Ob online oder im Ladengeschäft: Wir haben uns an ein ständig wechselndes Angebot gewöhnt. „Shopping“ wird zum Freizeitvergnügen, entkoppelt vom eigentlichen Bedarf. Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit in der Textil- und Bekleidungsindustrie adressieren daher zunehmend auch die Konsumenten. Doch zugleich belegen Studien, dass Faktoren wie der Einsatz von Biobaumwolle oder eine faire Bezahlung von Näherinnen für die Kaufentscheidung kaum eine Rolle spielen. Es geht nach Preis, nach Optik, nach Passform – für Umweltfragen und soziale Belange bleibt wenig Raum.

Es diskutieren:

Sandra Coy, Pressesprecherin Corporate Responsibility Tchibo
Dr. Norbert Taubken, Business Director Scholz & Friends Reputation
Silke Wawro, TU Dortmund, Institut für Kunst und materielle Kultur
Anna Schunck, Journalistin und Mitgründerin des Onlinemagazins VIERTEL VOR

Moderation:

Irina Rohpeter (Modedesignerin, Hamburg)

Die Diskursserie CUT-UP ist eine Kooperation von Bridge&Tunnel, designxport, Frauke von Jaruntowski und der Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. In der Veranstaltungsreihe werden über einen Zeitraum von zwei Jahren bis Ende 2018 Themen unter anderem aus dem Spektrum von Nachhaltigkeit, Fair Trade und Lieferkettentransparenz diskutiert.

Anmeldung per E-Mail an cutup@bridgeandtunnel.de

 

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